Gemälde voller Faszination

Seit über 20 Jahren prägt Tanja Bach die Kunstszene in der Region

NALBACH Mit ihren Aquarellen und Acrylgemälden prägt Tanja Bach seit über 20 Jahren die Kunstszene im Saarland und der gesamten Region.

Damals kam die heute 42-Jährige von der Halbinsel Krim nach Nalbach. Dort lebt sie mit ihrem Mann und arbeitet in ihrem Atelier.

Ihre Gemälde beeindrucken und üben auf den Betrachter eine ungewöhnlich starke Faszination aus. In den Darstellungen finden sich Landschaften, Wasserwelten, Blumen, Städte und auch Industrieansichten.

Die diplomierte Kunstmalerin kann zahlreiche Diplome und Auszeichnungen vorweisen. Sie stammt aus einer, in der Ukraine seit Generationen berühmten Künstlerfamilie.

„Mein Vater war Maler und Holzschnitzer und hat mich schon sehr früh für bildende Künste inspiriert“, erzählt Tanja Bach.

So besuchte sie neben ihrem Wirtschaftsstudium die Hochschule für bildende Kunst in Jalta, war Meisterschülerin bekannter Professoren und schloss ihr Studium mit Diplom und Auszeichnung ab.

Danach stellte sie ihre Gemälde unter anderem im Palast von Liwadija, einem Vorort von Jalta, aus – in der Sommerresidenz des letzten russischen Zaren.

Nach der Heirat mit dem Nalbacher, den sie auf der Krim kennengelernt hatte, arbeitete Tanja Bach auch in ihrer neuen Heimat erfolgreich als Kunstmalerin.

2003 wurde sie Dozentin für Malerei an den Volkshochschulen Nalbach, Bous und Lebach.

In der Folge organisierte sie jährlich den Künstlertreff „Petit Montmartre“, der sich am Litermont in Nalbach zu einem Publikumsmagnet entwickelte.

Auch in vielen saarländischen Rathäusern, Banken, auf Kunsthandwerkermärkten und in der Saarbücker Europa-Galerie konnte Bach ihre Kunstwerke präsentieren.

Sie male nach wie vor leidenschaftlich gern, verarbeite vieles, was sie erlebe und beeindrucke in ihren Bildern.

„Wenn ich positive Resonanzen bekomme für meine Werke, freue ich mich besonders“, sagt die Künstlerin.

Ihre Aquarelle leben von einer außergewöhnlichen Transparenz und besonderen Leuchtkraft.

„Aquarelle male ich meist innerhalb von drei bis vier Stunden“, schildert Tanja Bach. Vorher entstehe das Motiv bei ihr im Kopf und werde mit Bleistift vorgezeichnet.

Auch Fotos mit unterschiedlichen Motiven nutzt die Malerin schon mal als Vorlagen für ihre Gemälde.

Ein Lieblingsbild hat die Nalbacherin ebenfalls: „Es ist ein Bergsee mit Segelschiffen vor der alpinen Landschaft in Österreich“.

Das Bild sei 2008 entstanden und ihr erstes Acrylgemälde gewesen. Im Urlaub malt Tanja Bach häufig im Freien und lässt sich dabei von schönen Landschaften und der Natur inspirieren.

Wer sich für die Gemälde der Künstlerin interessiert, kann sich einen Eindruck am „Tag des offen Ateliers“ verschaffen, den Bach jedes Jahr veranstaltet oder einen individuellen Besuchstermin mit ihr vereinbaren.

Info: www.tanja-bach.de. rgi.

https://www.wochenspiegelonline.de/news/article/gemaelde-voller-faszination/

© 05/2020 Tanja Bach