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Eine ganz besondere Vernissage

23. September 2010
von aramedien

Nalbach. Petit Monmartre am Litermont ist zu einem Markenzeichen geworden, zu einem Markenzeichen für Tanja Bach und ihre Malschule. Alljährlich um die die Zeit der Erntedankfeste versammelt die junge Künstlerin einige ihrer Schüler am Fuß des Litermont, in der Umgebung der Geschichtswerkstatt. Dort zeigen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Bilder, die sie im Lauf des Jahres gestaltet haben.
Bürgermeister Patrik Lauer (M.) eröffnete die Ausstellung 7086w
Eröffnet wurde die diesjährige Ausstellung durch Bürgermeister Patrick Lauer, der in seinem Grußwort betonte „Petit Monmartre am Litermont ist eine ganz besondere Veranstaltung, eine ganz besondere Vernissage in einer herrlichen Naturlandschaft“. Es sei immer wieder beeindruckend, die neuen Eindrücke wahrzunehmen, die Tanja Bach und ihre Schülerinnen und Schüler im zurückliegenden Jahr verarbeitet haben. „Außerdem“ fügte der Nalbacher Verwaltungschef mit einem Augenzwinkern hinzu, „steht Tanja Bach mit dem Wettergott im Bunde, denn immer wenn sie ihre Ausstellung anberaumt, ist schönes Wetter garantiert“. Für die Organisation der Ausstellung und die ausgewählten Exponate sprach Patrick Lauer große Anerkennung aus.
Tanja Bach dankte dem Bürgermeister für den wunderschönen Eine ganz besondere Vernissage
Platz, der es ermögliche viele Bilder in einem besonderen Rahmen auszustellen und die Chance darstelle viele Besucher zu erreichen, die man in einem festen Gebäude nicht immer erreiche.
Die Malerin, die sehr früh zu ihrer Kunst gefunden hat, ist diplomierte Malerin, die seit Mitte der 90er Jahre in Nalbach lebt. Sie unterrichtet in verschiedenen Volkshochschulen und in der freien Kunstschule in Schmelz und hat bereits zahlreiche Ausstellungen mit großem Erfolg durchgeführt.
Bei einem Rundgang stellte sie die teilnehmenden acht Malerinnen und Maler vor, die ihre Produkte am Litermont zeigten. Da war beispielsweise Walter Müller aus Elm, ein Naturalist, der seit etwa vier Jahren malt, Blumen und Landschaften sind sein besonders Steckenpferd. Uschi Telazzi aus Gresaubach malt seit Jahren, Fritz Bachmann aus Saarwellingen hat Zahlreiche Besucher nutzten die Gelgenheit, Kunst in der freien Natur zu bewundern. 7092w
bereits vor 10 Jahren seine Liebe zur Malerei entdeckt. Cornelia Juchems begann vor vier Jahren zu malen, seit zwei Jahren ist sie Schülerin bei Tanja Bach. Patricia Kircher aus Dillingen malt erst seit knapp einem Jahr und offenbart doch schon ein gutes Talent. Sie stellte zusammen mit ihrer Mutter Mariette Späth aus.
Natürlich zeigte auch Tanja Bach einen Querschnitt aus ihren Arbeiten. Bürgermeister Patrick Lauer war von der Vielfalt der Arbeiten beeindruckt. „Was Malerei betrifft bin ich ein Laie“, meinte er, „aber manches was hier gezeigt wird, könnte ich mir in meiner Wohnung durchaus vorstellen“.
Zahlreiche Besucher, viele Wanderer, die im Lauf des Tages das Gelände um die Geschichtswerkstatt passierten, legten hier einen Stopp ein um die bunte Vielfalt der Ausstellung an einem ungewöhnlichen Ort auf sich einwirken zu lassen.

 

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